AUS ALTER ZEIT


Der Neubau von 1913 an der Stelle des ehemaligen Offizierscasinos in der Altstadt von Olsztyn – Foto: Dawid Gallus
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:647734_Olsztyn_pa%C5%82acyk.JPG

Sex & Crime im Allensteiner Offiziers-Casino von 1907


In seinem erfrischend humorvoll geschriebenen Büchlein über die „Entdeckung Ostpreußens“ hielt der Schriftsteller, Maler und Grafiker Robert Budzinski (
geboren am 5. April 1874 in Klein Schläfken im Kreis Neidenburg, gestorben am 27. Februar 1955 in Marburg) über die ostpreußische Stadt Allenstein fest: „Die Hauptstadt des Südens und zugleich Rivalin Königsbergs ist Allenstein. Zwar hat Königsberg seinen Kant, aber Allenstein hat seinen Worgitzky, dazu noch einen hochberühmten Mord und ein prächtiges Theater.“

Max Worgitzky war wie Budzinski Schriftsteller. Er engagierte sich, als der kauzige Budzinski ihn - voller Hintersinn und nicht ohne Hohn – auf eine Stufe mit Kant stellte, als Leiter der Allensteiner Abteilung des Ostpreußischen Heimatdienstes. Worgitzky war nach dem Ersten Weltkrieg eine Zeit lang politisch aktiv und wehrte sich vor allem gegen eine Eingliederung von Gebieten in die neugegründete Zweite Polnische Republik. Seine politische Tätigkeit gab er nach der für Deutschland und Ostpreußen erfolgreichen Volksabstimmung bald auf und kümmerte sich bis zu seinem Tod im Jahr 1937 vor allem um das von ihm geförderte Theater in Allenstein. Worgitzky wurde schnell vergessen, nicht hingegen der von Budzinski angesprochene „hochberühmte Mord“, der noch lange Zeit die Gemüter in aller Welt bewegte.

Dieser Mord trug sich am 2. Weihnachtstag des Jahres 1907 im damaligen Allensteiner Offizierscasino zu. Vor allem die drei Beteiligten und ihre gesellschaftliche Stellung waren der Grund, weshalb diese Allensteiner Sex & Crime-Geschichte noch nach Jahrzehnten durch die Gazetten geisterte:

Da war zunächst das Mordopfer, der in Allenstein stationierte Major August von Schoenebeck, der als Stabsoffizier beim Ostpreußischen Dragoner-Regiment Nr. 10 Dienst tat. Dessen Ehefrau, Antonie von Schoenebeck, geboren 1876 in Görlitz als Antonie Lüders, die vielfach als besonders attraktiv geschildert wurde, fühlte sich von ihrem Gatten vernachlässigt und wandte sich etlichen anderen Liebschaften zu. Unter ihnen war der spätere Mörder, der damals 37-jährige Hauptmann Hugo von Goeben, Er, Sohn eines Gutsbesitzers, wurde im Dezember 1906 als Chef der 3. Batterie zum Masurischen Feldartillerie-Regiment Nr. 73 in die Garnisonsstadt Allenstein versetzt. Und dort begann das Drama, über das seither ungezählte Artikel, Geschichten, sogar Romane und auch Filme verfasst wurden:

Die flotte Antonie von Schönebeck begann auch mit von Goeben ein Verhältnis. Dabei täuschte sie dem leichtgläubigen Hauptmann vor, unter der angeblichen Rohheit ihres Mannes zu leiden. Der Hauptmann verliebte sich in sie und wollte ihr aus ihrer vermeintlich unerträglichen Lage helfen. Ein Kopfschuss aus seiner Duellpistole setzte dem Leben des arglosen gehörnten Majors im Allensteiner Offizierskasino ein jähes Ende.

Wenige Tage später, am 31. Dezember 1907, gestand der Mörder die Tat. Aufgrund begründeter Zweifel an seiner Zurechnungsfähigkeit wurde er zunächst in der nahegelegenen Provinzial-Heil- und Pflegeanstalt Kortau und danach in einem Militärkrankenhaus untersucht. In Verhören bestritt er anfangs eine Mitwisserschaft, Anstiftung oder Beihilfe durch seine Geliebte; später belastete er sie. Zwei Wochen vor dem Beginn des Prozesses gegen ihn, am 2. März 1908 beging von Goeben im Militärgefängnis Suizid, indem er sich mit einem stumpfen Messer, das ihm zum Abendessen gegeben worden war, den Hals aufschnitt.

Der Prozess gegen Antonie von Schoenebeck wegen Beihilfe und Anstiftung zum Mord zog sich hin und gab den Medien immer weiteren Stoff zur Berichterstattung. Noch vor Abschluss des Verfahrens gegen sie heiratete die listige Witwe den Schriftsteller Alexander Otto Weber. Am 22. Verhandlungstag wurde der Prozess im Jahr 1910 wegen Verhandlungsunfähigkeit der Angeklagten vorläufig eingestellt und später nicht mehr aufgenommen. Antonie von Schoenebeck-Weber heiratete später Webers Bruder Fritz, einen Bankier. Sie starb 1931 in Rapallo. (unter Verwendung von Material aus Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Allenstein-Aff%C3%A4re v. 10.9.2021 -12.00 Uhr)


Die Nacht, in der Königsberg unterging

Bis in den Sommer 1944 hofften viele der 360.000 Menschen in Königsberg noch darauf, das Kriegsende unbeschädigt zu erleben und die Zeugnisse des 700-jährigen Erbes ihrer Stadt bewahren zu können. Doch in der letzten Augustwoche 1944 kam mit zwei großen Bombardements hunderter britischer Lancaster-Bomber das Unheil des verheerenden Bombenkriegs auch über Königsberg/Pr.

In einer zweiten Angriffswelle der Royal Air Force mit 650 Bombern am 30. August 1944 verglühte die ostpreußische Hauptstadt im Feuerball ungezählter Phosphorbomben. Nur sieben Monate später setzte eine sowjetische Übermacht zum Sturm auf die Reste der Stadt an, die heute nach einem engen Freund Stalins Kaliningrad heißt und wie der nördliche Teil Ostpreußens zu Russland gehört.

In einem beeindruckend knappen und präzisen Bericht erinnert Olaf Ihlau an den Untergang des alten Königsberg Ende August 1944, nicht ohne einen Blick auf Gegenwart und Zukunft der heute von den EU- und NATO-Mitgliedern Polen und Litauen umklammerten Exklave der Kaliningrader Oblast zu werfen.

Hier geht es zu dem rundum lesenswerten SPIEGEL-Beitrag von Olaf Ihlau:

https://www.spiegel.de/geschichte/zweiter-weltkrieg-koenigsberg-1944-a-987472.html

Königsberg Ende August 1944 - Foto: Fritz Krauskopf (1882–1945) • Public domain - Quelle: Wikipedia

Sehr gut zu dem Artikel passen auch die Bücher von:

Christopher Spatz: Nur der Himmel blieb derselbe: Ostpreußens Hungerkinder erzählen vom Überleben. Ellert & Richter Verlag GmbH, Hamburg
Freya Klier: Wir letzten Kinder Ostpreußens: Zeugen einer vergessenen Generation. Verlag Herder GmbH, Freiburg im Breisgau 2014
Henriette Piper: Der letzte Pfarrer von Königsberg: Hugo Linck zwischen Ostpreußen und Hamburg. be.bra Verlag GmbH, Berlin 2019

Dazu findet man auch etwas bei YouTube:

Gesprächskritik: Christopher Spatz / Henriette Piper, Erlesenes Ostpreußen: "Der letzte Pfarrer von Königsberg" und "Nur der Himmel blieb derselbe" > https://www.youtube.com/watch?v=FgC3eYjstRY


NEWS


Neues im Museumsladen

Das Kulturzentrum Ostpreußen mit Sitz in Ellingen/Bayern leistet seit Jahren einen wichtigen Beitrag zur Bewahrung und Pflege ostpreußischen Kulturgutes. In diesem Zusammenhang hat das Kulturzentrum Ostpreußen auch diverse Publikationen herausgebracht, die online über den "Museumsladen" zu bestellen sind.

Ein Besuch lohnt sich - und hoffentlich auch bald wieder persönlich, wenn sich die Türen zum Museum wieder für die Besucher öffnen dürfen.

(FR/SK)

Historisches Kalenderblatt

Unter dem Titel "Historisches Kalenderblatt" veröffentlicht das Kulturzentrum Ostpreußen zu besonderen Anlässen Interessantes aus dem Leben und Wirken berühmter Ostpreußen.

Das neueste Kalenderblatt beschäftigt sich anlässlich des 125. Geburtstages und 60. Todestages mit dem aus Königsberg/Pr. stammenden berühmten Filmkomponisten Werner Richard Heymann. Lesen Sie weiter im historischen Kalenderblatt ...

Werner R. Heymann.jpg
Von "Archive at the Academy of Arts, Berlin / Duehrkopp" http://www.heymann-musik.de/
Gemeinfrei, Link


Andreas Kossert - nominiert für den Deutschen Sachbuchpreis 2021

Der durch seine Veröffentlichungen über Masuren (2001) und Ostpreußen (2005) bekannte Kossert, erhielt begeisterte Reaktionen. Der Titel seiner Doktorarbeit lautet "Preußen, Deutsche und Polen? Die Masuren im Spannungsfeld des ethnischen Nationalismus 1870-1956" und gehört in den Bücherschrank jedes Masurenforschers.

Zuletzt erschienen von ihm der Bestseller „Kalte Heimat. Die Geschichte der deutschen Vertriebenen nach 1945“ (2008) sowie „Ostpreußen. Geschichte einer historischen Landschaft“ (2014).

In seinem aktuellen Buch "Flucht" stellt Andreas Kossert die Flüchtlingsbewegung des frühen 21. Jahrhunderts in einen großen geschichtlichen Zusammenhang. Immer nah an den Einzelschicksalen zeigt Kossert, welche existenziellen Erfahrungen von Entwurzelung und Anfeindung mit dem Verlust der Heimat einhergehen. Ob sie aus Ostpreußen, Syrien oder Indien flohen: Flüchtlinge sind handelnde Personen der Weltgeschichte.

Siehe: https://www.deutscher-sachbuchpreis.de/aktuelles-jahr/2021/flucht



Ein großer Schritt ist gelungen ...

Die "Ost- und Westpreußen-Forscherdatei - OWF" ist ab sofort freigeschaltet!

Geht das denn? Kostenlos und auf einfache Weise die eigenen Familiendaten dauerhaft sichern, mit vielen anderen teilen und so gemeinsam Lücken im eigenen Stammbaum füllen? Ja! Denn Schwarmwissen eröffnet auch uns Familienforschern neue Perspektiven, und zusammen haben wir es geschafft:

Ab sofort kannst du deine familienhistorischen Daten dauerhaft und kostenlos verlässlich in unserer neuen Datenbank speichern! Jeder, der sich bereits mit der Erforschung seiner Familie befasst hat, kann sich hier an dem neuen Datenprojekt unseres Vereins beteiligen! Werde auch Du zum Datenspender und erhalte dafür unmittelbar Zugang zur wachsenden Gedcom-Sammlung des VFFOW!


Telefonbuch aus dem Jahr 1914

Der VFFOW hat für seine Mitglieder ein besonderes Werk gesichert:
Ein annähernd 1.000-seitiges Telefonbuch aus dem Jahr 1914 mit allen (!) Teilnehmern aus den Fernsprechnetzen in den Oberpost-Direktionsbezirken Bromberg, Danzig, Gumbinnen, Königsberg und Köslin! Viele Tausend Familiennamen, Adressen, Firmen, Behörden und Berufsangaben aus der Zeit vor dem I. Weltkrieg können nun in dieser sorgfältig überarbeiteten PDF-Datei im Volltext durchsucht werden.

Mitglieder des VFFOW können sich dieses phantastische Werk, zu dem fleißige polnische Archivare die Grundlagen geliefert haben, ab sofort kostenlos für den eigenen Gebrauch im PDF-Format downloaden (Zugang über den internen Mitgliederbereich erforderlich):
https://www.vffow.org/common/special/login.html


25.01.2021, 13:00 Uhr - Virtuelle Eröffnungsfeier des Hauses Unter den Linden der Staatsbibliothek zu Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr gerne hätten wir den feierlichen Eröffnungsakt unseres Hauses Unter den Linden mit vielen geladenen Gästen im wunderschön wiederhergestellten Gebäude der Staatsbibliothek zu Berlin begangen. Nun aber stellen wir uns den besonderen Zeiten mit besonderen Maßnahmen und laden Sie ganz herzlich ein zur Teilnahme am Livestream der Eröffnungsfeier

am 25. Januar 2021 um 13 Uhr in unserem YouTube-Kanal!

Es sprechen:

Hermann Parzinger Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz - Begrüßung
Monika Grütters MdB Staatsministerin für Kultur und Medien - Grußwort
Wolfgang Schäuble MdB Präsident des Deutschen Bundestages - Festansprache
Barbara Schneider-Kempf Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin – Grußwort

Im Anschluss nehmen wir Sie mit auf einen kurzen virtuellen Rundgang durch das Gebäude.

Seien Sie live dabei: https://youtu.be/RlzV31PX-BM. Der Stream ist danach permanent aufrufbar unter dieser Adresse.

Dreißig Jahre nach der Wiedervereinigung des geteilten Deutschlands, die sukzessive auch die Wiedervereinigung der zwei Hälften der traditionsreichen, 1661 gegründeten Berliner Staatsbibliothek mit sich brachte, ist die Generalsanierung des monumentalen Stammhauses Unter den Linden abgeschlossen. In eineinhalb Jahrzehnten hat die Staatsbibliothek, Teil der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, dieses größte Gebäudegeviert in der Mitte Berlins saniert und erweitert. Sobald es die Bestimmungen zum Schutz vor der Pandemie erlauben, öffnet eine der bedeutendsten Bibliotheken der Welt wieder ihre großen, schmiedeeisernen Tore:

Für Forschung und Kultur!

Vor sieben Jahren bereits feierten wir Eröffnung: damals war es die Einweihung des Herzstücks, des neuen transluzenten Lesesaals. Ab heute nun lässt sich erleben, wie die gesamte historische Bausubstanz behutsam und denkmalgerecht modernisiert wurde. Das Haus Unter den Linden der Staatsbibliothek: grandiose Baukunst des frühen 20. Jahrhunderts, ausgestattet mit der technischen und logistischen Infrastruktur von heute. Lesen und Forschen in spektakulärem Ambiente:

Seien Sie herzlich willkommen!

© Barbara Schneider-Kempf, Staatsbibliothek zu Berlin


Archäologie zu zweit: Forschung im ehemaligen Ostpreußen

Der Leitende Direktor der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf, Prof. Dr. Dr. h.c. Claus von Carnap-Bornheim, spricht in der von den Landesmuseen initiierten Reihe "Archäologie zu zweit" mit Dr. Timo Ibsen über dessen archäologische Arbeit im ehemaligen Ostpreußen. Das Gebiet mit seinen großen Bernsteinvorkommen ist von einer dramatischen Forschungsgeschichte geprägt. Nähere Informationen zum Projekt sind über den Link akademieprojekt-baltikum.eu erhältlich.


Internationaler Forschungsdialog
Am 02. Dezember 2020 startete unser Dachverband DAGV in Kooperation mit der International German Genealogy Partnership (IGGP) den 1. IGGP-Forschungsdialog im Rahmen eines Online-Webinars. Hier bekam der VFFOW als erster Mitgliedsverein die Gelegenheit, sich und sein Forschungsgebiet Ost- und Westpreußen einem internationalen Publikum vorzustellen und die vielen Forschungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Über achtzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Europa, den USA, Brasilien und Australien hatten sich zugeschaltet.
Unser Vorstandsmitglied
Freya Rosan, verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit und Nachwuchsförderung, führte mit einer Powerpoint-Präsentation in das Thema ein und beantwortete im Anschluss daran die Fragen der Teilnehmer. Auch die Möglichkeit, seine eigenen Forschungen zu vertiefen, im Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen e. V. mitzuarbeiten und Mitglied zu werden, interessierte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Wir stellen hiermit jedem Interessierten die Präsentation sowohl in der deutschen Fassung als auch in der englischen Fassung zum Download zur Verfügung.


20.12.2020: Wieder online - Danziger Genealogische Tafeln

Patrizier, Bürger, Einwohner der Freien und Hansestadt Danzig in Stamm- und Namentafeln vom 14. - 18. Jh. (zusammengestellt von Dorothea Weichbrodt, geb. v. Tiedemann)
Zur Datenbank ->

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15.12.2020 - Pressemitteilung der IGGP

Die International German Genealogy Partnership freut sich, ankündigen zu können, dass die International German Genealogy Conference 2021, die zuvor aufgrund der COVID-19-Pandemie als Präsenz-Veranstaltung abgesagt wurde, nun virtuell vom 17. Juli bis 24. Juli 2021 mit dem Thema "Researching Together Worldwide - Weltweit gemeinsam forschen" stattfinden wird.

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  • Der nächste Knüller ist da!

    Die im früheren Treuburg von Albrecht Czygan herausgegebene "Treuburger Zeitung" hatte über mehrere Jahre eine Beilage für Familienforscher. Diese wurde bis 1940 in sechs Heften zusammengefasst und unter dem schnurrigen Titel "Aus Treuburgs Okelkammer" herausgegeben. Eine der seltensten familienkundlichen Schriften Ostpreußens. Dank der Hilfe der Erben von Albrecht Czygan wird sie ab sofort zum kostenlosen Download angeboten: Eine unglaubliche Fülle an regionalhistorischen Fundstücken, Informationen über Personen, Orte und Lebensgewohnheiten!

  • Sensation: Corpstafel der Littuania zu Königsberg!

    Viele Lebensgeschichten von Studenten der Königsberger Universität seit dem Jahr 1820 finden sich in dieser "Corpstafel der Littuania zu Königsberg", die Dr. jur. Walter Passauer 1935 zusammengestellt hat. Eine wahre Fundgrube für Familienforscher! Unser Dank dafür gilt Hans-Peter Schawaller, der uns die Daten zur Verfügung stellte.

  • Die Pest in Ostpreußen

    Auf unserer Medienseite: Die Geschichte der Pest in Ostpreußen - vom Pestjahr 1549 bis zur Großen Pest der Jahre 1708 - 1710: Das Werk von Wilhelm Sahm aus dem Jahr 1905 zeigt in beeindruckender Weise die Not unserer Vorfahren in einer schlimmen Zeit. Mit aufschlussreichen Statistiken und einem Ortsregister.
    Wir stoßen fast täglich auf längst vergriffene Schriften, die uns wichtige Informationen über Menschen aus unserem Forschungsgebiet und deren Lebensverhältnisse liefern. "Die Geschichte der Pest in Ostpreußen" ist ein solches Buch.


  • Wir unterstützen Familienforscher weltweit

    Wer waren meine Vorfahren? Die Suche nach den eigenen Wurzeln verbindet Familienforscher auf der ganzen Welt...
    ... und mittendrin möchte der Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen e. V. mit vielfältigen Projekten Familienforscher unterstützen.

  • ANCESTRY übernimmt GENEANET

    Die folgende Pressemitteilung vom 31. August 2021 ist für Genealogen sicherlich von Interesse:
    Ancestry® unterzeichnet Vereinbarung zur Übernahme des französischen Genealogie-Führers Geneanet

    Zur Pressemitteilung

  • Anspruch auf Einbürgerung für NS-Verfolgte

    Laut einer Pressemitteilung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat vom 25.06.2021 haben Bundestag und Bundesrat den gesetzlichen Anspruch auf Einbürgerung für NS-Verfolgte und deren Nachkommen beschlossen. Lesen Sie hier weiter ...

  • Ost- u. Westpreußen Forscherdatei ergänzt

    NEU! Unsere Ost- und Westpreußen Forscherdatei (OWF) wurde um Sterbeeinträge von Ost- und Westpreußen im Standesamt Gelsenkirchen-Buer 1918-1926 ergänzt - hier geht es zur OWF

  • Humoristin vs. Dramatiker

    Was haben Hermann Sudermann und die vor 100 Jahren verstorbene Berliner Satirikerin Anna Julia Wolff gemeinsam? Lesen Sie hier weiter ...


Aktuelle Termine

18.10
2021

08:00 - 12:00 Briefmarkenausstellung "100 Jahre Polen. Kleine Bilder mit großen Geschichten"

Die Briefmarkenausstellung „100 Jahre Polen. Kleine Bilder mit großen Geschichten“ des Deutschen Polen-Instituts Darmstadt zeigt die Geschichte Polens seit 1918 im Spiegel seiner Briefmarken. Die Ausstellung ist vom 1. bis zum 22. Oktober zu den üblichen Öffnungszeiten montags, mittwochs, donnerstags und freitags von 8 bis 12 Uhr, mittwochs zusätzlich von 15 bis 18 Uhr im Ausstellungsraum des Bürgerhauses Schwalbach im Taunus zu sehen.